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Neue Vakuumpumpe von Atlas Copco verbessert ökologischen Fußabdruck in der Batteriefertigung

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Bretten, Juli 2023: Atlas Copco stellt neue Materialversorgungseinheit für Klebe- und Dosierprozesse in der Batteriefertigung vor. Durch eine Kombination aus Vakuumtechnologie und flacher Folgeplatte verringert die Plus.Supply den Materialabfall und vereinfacht den Fasswechsel.

Bei der Batteriefertigung für Elektrofahrzeuge spielt das Wärmemanagement eine entscheidende Rolle. Die Batteriezellen erzeugen beim Laden und Entladen Wärme, die effektiv abgeleitet werden muss. Eine gängige Methode ist der flüssige Auftrag eines Wärmeleitmaterials in der Batteriewanne. Diese thermischen Leitmaterialien sind mit speziellen Füllstoffen angereichert, was zu einem hohen Gewicht und hohen Kosten führt. Diese Materialien werden aus Fässern zu einem automatisierten Klebe- und Dosiersystem gefördert. Konventionelle Pumpen können ein Fass nicht vollständig entleeren und müssen nach einem Fasswechsel manuell entlüftet werden. Es entsteht zum einen ein sogenannter Anpumpverwurf und zum anderen bleiben immer Materialrückstände im Fass zurück, die nicht genutzt und entsorgt werden. Hinzu kommt, dass die Fässer aufgrund des hohen Materialgewichts nur halb gefüllt und daher häufiger gewechselt werden müssen. Dies führt zu hohem Aufwand, geringerer Produktivität und Materialverschwendung im Versorgungsprozess.

Bessere Materialausnutzung, weniger Abfall

Mit der Enso 7000 Plus.Supply stellt Atlas Copco eine neue Pumpentechnologie vor, die diese Probleme entschärft. Eine besonders flache Folgeplatte erhöht die Materialausbeute aus dem Fass. Eine Vakuumpumpe beseitigt manuelles Entlüften und den damit verbundenen Anpumpverwurf. Diese Kombination spart Material und reduziert die Anzahl der erforderlichen Fasswechsel. „Erste Linieneinsätze in der Batteriefertigung zeigen, dass mit der neuen Pumpe der Anteil des nutzbaren Materials im Fass von unter 96 % auf mehr als 99 % steigt“, sagt Daniel Bös, Produktportfolio-Manager für Klebe- und Dosiersysteme bei Atlas Copco. „Die Auswirkung auf den CO2-Fußabdruck ist signifikant: Damit lassen sich bis zu 65 Tonnen CO2 pro Pumpe und Jahr einsparen. Die damit verbundene Kostenersparnis bewegt sich im sechsstelligen Bereich.“ Die spezielle Unterpumpe aus Edelstahl ist außerdem für eine hohe Standzeit auch bei hochabrasiven Materialien ausgelegt, minimiert Ausfallzeiten und verlängert die Wartungsintervalle.

Einfacher Fasswechsel

Die Plus.Supply macht auch den Fasswechsel sicherer und effizienter. Das Hoch- und Runterfahren der Folgeplatte sowie das Entlüften beim Fasswechsel geschieht halbautomatisiert per Knopfdruck. Lufteinschlüsse im Material durch fehlerhafte Bedienung sind ausgeschlossen.
Verschiedene Optionen wie eine ausziehbare Platte mit 360°-Drehteller und ein U-Rahmen für eine Schnellwechselpalette machen den Fasswechsel für den Bediener schnell, sicher und einfach.

Flache Folgeplatte auch nachrüstbar

Die Plus.Supply mit flacher Folgeplatte und Vakuumtechnologie ist vor allem für die Förderung thermischer Leitmaterialien geeignet. Die flache Folgeplatte lässt sich aber auch für andere Materialien und Prozesse in bestehende Klebe- und Dosiersysteme der Produktlinie SCA nachrüsten, um dort die Materialausbringung aus dem Fass zu erhöhen und die Fasswechsel zu reduzieren.

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Mit der Plus.Supply stellt Atlas Copco eine Materialversorgung für Klebe- und Dosierprozesse in der Batteriefertigung vor, die erhebliche Mengen an Material spart. Foto: Atlas Copco

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Nicole Kulisz

Event & Communications Professional