Egal, ob eine Schraube klein oder doch eher groß ausfällt – sie haben alle eines gemeinsam: die Kennzeichnung auf dem Schraubenkopf.
Doch hätten Sie gewusst, welche Information die Kennzeichnung enthält? Unser Schraubtechnikexperte Kevin Kurpiela klärt in diesem Kurzvideo auf.
Nominale Zugfestigkeit und Streckgrenze
Die Kennzeichnung verrät nicht nur den Hersteller der Schraube, sondern auch wichtige Werkstoffeigenschaften. Zur Berechnung der nominalen Zugfestigkeit und Streckgrenze wird eine einfache Formel angewendet. In der Praxis werden diese Werte durch einen Zugversuch ermittelt, bei dem eine Stahlrundprobe so lange axial gedehnt wird, bis sie reißt.

“Es ist wichtig zu beachten, dass diese Werte nicht 1:1 auf eine Verschraubung übertragbar sind, da zusätzlich zur axialen Belastung auch eine Torsionsbelastung hinzukommt.”
Kevin Kurpiela Spezialist für Produktionsoptimierung
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